Unternehmensberatung

Ein Berater (aus dem Lateinischen: consultare “to discuss”) ist ein Fachmann, der in einem bestimmten Bereich wie Sicherheit (elektronisch oder physisch), Management, Buchhaltung, Recht, Personalwesen, Marketing (und Öffentlichkeitsarbeit), Finanzen, Technik, Wissenschaft oder einem der vielen anderen Fachgebiete berät[1].

Ein Berater ist in der Regel ein Experte oder ein Fachmann auf einem bestimmten Gebiet und hat ein breites Wissen über die Materie[2] Die Rolle des Beraters außerhalb der medizinischen Sphäre (wo der Begriff speziell für einen Grad des Arztes verwendet wird) kann unter eine von zwei allgemeinen Kategorien fallen:

Interner Berater – jemand, der innerhalb einer Organisation tätig ist, aber von anderen Abteilungen oder Einzelpersonen zu Fachgebieten konsultiert werden kann (als Kunde); oder
Externer Berater – jemand, der extern angestellt ist (entweder von einer Firma oder einer anderen Agentur), dessen Expertise vorübergehend, in der Regel gegen Entgelt, zur Verfügung gestellt wird. Diese Art von Berater arbeitet in der Regel mit mehreren und wechselnden Kunden zusammen.
Die Gesamtwirkung eines Beraters besteht darin, dass der Kunde Zugang zu einer tieferen Expertise hat, als es für ihn möglich wäre, diese intern zu behalten, und dass er nur so viel Service von dem externen Berater kaufen kann, wie er möchte.

Berater Peter Block definiert einen Berater als “jemanden, der Einfluss auf eine Person, Gruppe oder Organisation hat, aber keine direkte Befugnis hat, Veränderungen durchzuführen”. Er kontrastiert dies mit einem Ersatzmanager, der “im Namen oder an Stelle eines Managers handelt”. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass ein Berater niemals Entscheidungen für den Einzelnen oder die Gruppe trifft, während ein Ersatzmanager Entscheidungen trifft.

Akkreditierte Associates sind an einen Code of Ethics gebunden, der vom Berater verlangt, nur “praktische Ratschläge zu erteilen, die funktionieren” – durch “Analysieren als Generalist und Lösen als Spezialist” – unter Verwendung der Fähigkeiten und Erfahrungen eines Unterauftragnehmers, so dass der Kunde jederzeit die bestmögliche Beratung und Unterstützung erhält.

Es gibt keine einzige Qualifikation als Berater, außer denjenigen, die in Bezug auf medizinisches und technisches Personal festgelegt sind, das dieses Niveau erreicht hat.

International wird die Akkreditierung von Unternehmensberatern von Hochschulen und Akkreditierungsorganisationen betreut.

Der International Council of Management Consulting Institutes (ICMCI) wurde 1987 gegründet und hat rund 50 Mitgliedsinstitute weltweit. Der Status des Certified Management Consultant (CMC) ist seine international anerkannte Akkreditierung (in einigen Ländern wie den USA, entspricht ISO/IEC 17024:2003 Standards), die nicht spezifisch für den technischen Inhalt der Beraterpraxis ist. Dies kann z.B. ein Human Resources (HR)-Experte oder ein Chemieingenieur sein, der in seinem Fachgebiet als Unternehmensberater tätig ist. Weltweit gibt es etwa 10.000 CMCs.

Das Chartered Institute of Management Consultants (CIMC) ist ein gemeinnütziger Berufsverband, der von der kanadischen Regierung im Rahmen des Letters Patent angemeldet wurde. CIMC ist auch nach den Gesetzen des Staates Delaware, USA, gechartert. CIMC ist auch bei der National Certification Commission, USA, registriert. Der CIMC zeichnet den Chartered Management Consultant Ch.MC als globalen Managementberater aus.

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